Das optimale Licht für Ihre Küche

beleuchtung küche

Nicht nur abends sollte in der Küche für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt sein, sondern auch für die alltäglichen Arbeiten mit Herd und Messern sollten die einzelnen Arbeitsbereiche optimal ausgeleuchtet sein.

Die zentrale Beleuchtung

Die Küche benötigt wie auch alle anderen Wohnräume eine zentrale Leuchtquelle, vorzugsweise einen Deckenleuchter, der mit dem Schalter an der Tür gekoppelt sein sollte.
Bei der Anbringungshöhe dieses Raumlichtes sollte vor allem die Kopffreiheit mit eingeplant
werden.
Das zentrale Raumlicht dient hauptsächlich der Orientierung in der Küche und hilft bei der Wahl der benötigten Spezialbeleuchtungen für die jeweiligen Arbeitsschritte in der Küche.

Das Arbeitslicht

Für Arbeitsflächen, Herd und Spüle sollten zusätzlich zum Raumlicht separate Lichtquellen angebracht. Hierfür eignen sich vor allem Leuchtstoffröhren, da diese im Gegensatz zu Spots keine Schatten werfen und bequem unter den Hängeschränken montiert werden können. Eine Blendleiste vor den Röhren verhindert das Geblendetwerden während der Arbeit und konzentriert zusätzlich das Licht auf die beleuchtete Arbeitsfläche.
Zusätzlich zu den Leuchtröhren können kleinere Strahler angebracht werden, die z.B. die Küchenmaschine, Brotschneidemaschine, usw. anstrahlen. Für Rechtshänder sollten diese Strahler so ausgerichtet sein, dass sie die jeweiligen Geräte von links beleuchten, für Linkshänder sollten sie von rechts auf das Gerät zielen.

Das Licht am Essplatz

Als Lampe über dem Essplatz eignet sich hervorragend eine zentral über der Tischmitte angebrachte Pendelleuchte in ca. 60 cm Höhe über der Tischplatte. Die Größe des Lampenschirms sollte dabei so gewählt werden, dass der gesamte Essbereich ausgeleuchtet wird, ohne dass die am Tisch sitzenden geblendet werden. Die Innenseite des Schirms sollte dabei möglichst in weiß gewählt werden, sodass die Farbe der Speisen nicht verfälscht wird und kein Licht vom Schirm ‘verschluckt’ wird.

Noch einige hilfreiche Tipps

- Bei der Lichtleistung (Watt) der Lampen sollte die Wandfarbe mit berücksichtigt werden, da dunklere Farben mehr Licht absorbieren als helle.

- Lichtleisten über den Hochschränken lassen den Raum höher wirken.

- Halogenstrahlen bringen die Farben von Speisen am Besten zur Geltung, können jedoch bei stark reflektierenden Arbeitsplatten auch blenden.

- Es sollten in jedem Fall Lichtauslässe in Wänden und Schränken geschaffen werden, um eine ausreichende Beleuchtung der Küche zu gewährleisten.

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Lampen für eine angenehme Beleuchtung im Haus

lampen haus

Lichtquellen im Haus sind notwendig und sollten zweckmäßig zum Einsatz gebracht werden. In den verschiedenen Wohn- und Arbeitsbereichen wird es unterschiedliche Lampen für die Beleuchtung geben.
Im Eingangsbereich und Treppenaufgang, ist es sinnvoll, mit eingebauten Bewegungsmeldern eine indirekte Beleuchtung zu schaffen. Treppenstufen können im Dunkeln sofort erkannt werden, zudem sehen diese Lampen ansprechend aus und werden nur bei Bedarf aktiv, das heißt, der Stromverbrauch ist gering. Ein häufiges Ein- und Ausschalten verringert nicht die Lebensdauer, die auf etwa 50000 Stunden geschätzt wird.

LED Lampen sind zeitgemäß und sparsam im Verbrauch. Sie schaffen am Arbeitsplatz, Schreibtisch oder Werkbank, eine zielgerichtete beleuchtete Fläche. Das Licht wirkt im Allgemeinen kühl, bläulich, weiße Farbe. Sie haben eine lange Haltbarkeitsdauer, entwickeln wenig Wärme, verbrauchen zehn Mal weniger Energie als die herkömmliche Glühbirne und sind als Einsatz für einen Strahler vorgesehen. Wenn die Diodenlampen unter einem Lampenschirm leuchten, wirkt das Licht angenehmer.

Eine LED Lampe ist beim Einschalten sofort in voller Lichtstärke aktiv.
Im Wohnzimmer ist diese Lampenauswahl für eine indirekte Beleuchtung in Einbaumöbel, z.B. hinter Regalen sinnvoll. Für eine Raumausleuchtung setzt man besser Energiesparlampen ein, die eine breite Fläche ausleuchten.
Im Wohn- und Schlafzimmerbereich schafft eine Lampe, deren Leuchtstärke über einen Dimmer gesteuert werden kann, eine gemütliche Atmosphäre.
Dazu sind aber LED Lampen nicht dem warmen, veränderlichen Licht einer Glühlampe vorzuziehen, da die LED ihre Lichtfarbe beibehält.

OLED Lampen sind eine Weiterentwicklung der LED Technik. Sie sind preiswerter, halten dafür nicht so lange wie die LED Lampen. Für den Einsatz in großen Räumen, zum Beispiel Garage, Keller, Trockenraum sind sie zu verwenden, wirken aber in ihrer Konzeption recht massiv.

Energiesparlampen (ähneln einer aufgewickelten Leuchtstoffröhre) sind in der Anschaffung am kostengünstigsten. Mindestens 60 Prozent Energieeinsparung zu den herkömmlichen Glühbirnen sind ein überzeugendes Argument für diese Lampen.
Eine gleichmäßige Raumausleuchtung wird garantiert. Nachteilig ist die Startgeschwindigkeit dieser Lampen. Im Einsatz an Hauseingängen, Kellertreppen, Treppenaufgängen oder in Verbindung mit Bewegungsmeldern sollte man sich besser für andere Lampen entscheiden, wie z.B. die Facility Energiesparlampen. Sie haben eine sehr kurze Anlaufgeschwindigkeit.

Lampen, die durch Berührung des Lampenschirmes mehrstufig ein- und ausschaltbar sind, geben als Nachttischlampe einen sicheren, bequemen Komfort und wirken mit einer herkömmlichen 40 Watt Birne auch gemütlich.

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Bodenbeläge für jeden Anspruch

boden haus

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Räume eines Hauses mit Bodenbelägen auszustatten. Je nach Nutzung der Räumlichkeiten und der Frage, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist, sind die Beläge mehr oder weniger gut geeignet. Im Folgenden soll ein Überblick gegeben werden, welche Bodenbeläge es gibt und wofür sie am besten geeignet sind.

Naturstein/Keramikfliesen

Dieser Bodenbelag ist für alle Arten von Räumen geeignet. Mit einer Fußbodenheizung kombiniert kann ein solcher Fußboden auch das Gefühl von Wärme und Behaglichkeit ausstrahlen. Die Wasserunempfindlichkeit macht ihn natürlich besonders für das Bad geeignet, aber auch verschmutzungsgefährdete Räume wie Flure, Treppen, Keller und Küchen werden oft mit Stein- oder Fliesenboden versehen. Aufgrund des optimalen Wärmeübergangs werden sie aber auch in Wohn- und Schlafzimmern immer beliebter. Der eher kalte optische Eindruck kann durch kleinere Teppiche in Sitzecken oder unter Tischen gemildert werden. Für Kinderzimmer sind diese Böden aber ungeeignet, da sie aufgrund ihrer Härte eine gewisse Verletzungsgefahr bergen.

Linoleum

Das Linoleum ist eine interessante Alternative zu textilen Bodenbelägen. Es ist sehr strapazierfähig und für alle Räumlichkeiten mit Ausnahme von Feuchträumen geeignet. Zu bekommen ist es mittlerweile wieder in vielfältigen Farben und Mustern. Linoleum ist für Fußbodenheizungen geeignet, allerdings gestaltet sich das Verlegen für Ungeübte sehr schwierig und sollte von Fachbetrieben ausgeführt werden.

Korkbeläge

Kork ist aufgrund der lärm- und schalldämmenden Wirkung gut für Kinderzimmer geeignet. Allerdings lässt er sich nur in sehr dünnen Ausführungen (>4 mm) mit Fußbodenheizungen kombinieren. Auch für Küchen, Wohn- und Schlafzimmer ist er in diesem Fall geeignet.

Holzfußböden

Fußböden aus Holz sind besonders edel und strahlen Gemütlichkeit aus. Außerdem sind sie bei richtiger Pflege sehr langlebig. Mit Ausnahme von Küchen und Feuchträumen sind sie für alle Räumlichkeiten geeignet. In strapazierten Räumen sollte eine harte Kunstharzversiegelung gewählt werden. Einige Produktarten sind auch für Fußbodenheizungen geeignet.

Textile Bodenbeläge

Teppichboden ist nach wie vor der gebräuchlichste Belag für Wohnräume. Er ist fußwarm und trittschalldämmend, wenn auch für die Fußbodenheizung nicht optimal. Problematisch ist der Teppichboden für Hausstauballergiker, immer wieder wird auch der Ausstoß gesundheitsgefährdender Stoffe bemängelt.

Laminat

Dieser künstliche Bodenbelag ist leicht zu verlegen und meist sehr strapazierfähig. Sind aber Kratzer vorhanden, ist es nur schwer zu reparieren. Aufgrund der Plastikoberfläche wird es oft als sehr ungemütlich empfunden.

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Teppich selbst verlegen?

teppich im haus

Der Teppiche gehört immer noch zu den beliebtesten Fußbodenbelägen. Die Auswahl ist sehr groß, die Preise erschwinglich und das Gefühl unter den Füßen sehr angenehm.
Außerdem verleiht der Teppich den eigenen vier Wänden eine gemütliche Wohnatmosphäre. Ein weiterer Vorteil ist die schalldämpfende Wirkung.

Nachdem der Teppich ausgesucht und gekauft wurde, stellt sich häufig die Frage, ob man den Fußbodenbelag selber verlegt oder einen Fachmann ins Haus holt.
Das richtet sich vor allem nach eigenen Erfahrungen und die Art der Räume. Wenn die Wände gerade sind und keine Säulen oder Rohre die Arbeit erschweren, dann ist das Verlegen des Teppichs keine komplizierte Sache. Wenn man zusätzlich noch über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt, steht dem Verlegen nichts mehr im Weg. Mittlerweile gibt es in jedem Baumarkt kleine Helfer, welche die Arbeit deutlich erleichtern. Spezielle Messer für das Teppich verlegen sind mit unterschiedlich geformten Klingen erhältlich. Außerdem gibt es Schienen, die bei einem geraden Schnitt behilflich sind. Eine kurze Einarbeitungszeit ist nötig aber auch bei dem Teppich verlegen gilt: ‘Übung macht den Meister’.

Ein weiterer Aspekt ist die Qualität des Teppichs. Dünnes Material lässt sich einfacher verlegen als dicke Teppiche. Für einen flauschig-strukturierten Belag lohnt sich die Anschaffung eines Teppichmessers mit scharfer Klinge. Früher haben viele Leute den Teppich mit einer handelsüblichen Schere geschnitten. Nach spätestens einer halben Stunden machten sich die ersten Blasen an den Händen bemerkbar und schlechte Laune war vorprogrammiert.

Doch die Zeiten haben sich geändert und mit dem richtigen Werkzeug verursacht das Verlegen des Teppichs weder üble Laune noch Streit.
Falls doch mal Schnitt ein wenig daneben geht, kann man das Missgeschick mit Teppichleisten ausbessern.

Wenn man jedoch vorher schon weiß, dass man sehr wenig Zeit und ‘zwei linke Hände’ hat, dann kann man auf den Fachmann zurückgreifen. Die Experten verlegen den Fußbodenbelag sehr schnell und sorgfältig.
Die Entscheidung, ob der Teppich von eigener Hand verlegt wird oder nicht, sollte jeder individuell für sich treffen.

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Die Vorteile von Teppich auf einen Blick

teppich in wohnung

Wenn man sich die Wohnung einrichten möchte, gibt es viele Fragen zu beantworten und Entscheidungen zu treffen. Bis vor einigen Jahren hatte man ein weniger große Auswahl an Einrichtungsgegenständen und Accessoires. Heute ist das Produktsortiment nahezu unüberschaubar und man hat die Qual der Wahl.

Auch bei den Möglichkeiten des Fußbodenbelags darf man zwischen vielen Varianten wählen. Nach wie vor steht der Teppich hoch im Kurs. Doch was macht den Teppich so beliebt?

Diese Vorteile haben Teppiche zu bieten
Erst einmal ist es das unschlagbare Angebot. Teppiche gibt es in Möbelhäusern, Baumärkten und Fachgeschäften in Hülle und Fülle. Dabei stehen einem viele Qualitäten und Farben zur Auswahl. So lässt sich der Fußbodenbelag der übrigen Einrichtung optimal farblich anpassen. Auch der preisliche Aspekt ist nicht zu verachten. Im Gegensatz zu Parkett oder Laminat ist der Teppichboden deutlich günstiger. Das Verlegen vom Teppich kann man oftmals selber übernehmen. Man muss sich keinen Fachmann ins Haus holen und kann zusätzliche Kosten sparen.

Ein weiterer Vorteil ist die gemütliche Atmosphäre. Obwohl Laminat oder Parkett einfacher zu pflegen und hygienischer ist, wählen viele Leute für die Wohnräume einen flauschigen Teppich. Das Gefühl unter den Füßen ist deutlich angenehmer. Außerdem wirkt ein weicher Teppich wie eine Trittschallisolierung. Der Nachbar unter Ihnen wird es Ihnen danken! Laute Geräusche oder das Klackern von High Heels werden merklich isoliert und der Schall abgefangen.

Auch für das Kinderzimmer wird vermehrt auf Teppich zurückgegriffen. Man sieht die Kleinen lieber auf dem Teppich spielen statt auf kalten Holzfußböden.
Alles in allem sind Teppiche wärmer und wohnlicher. Wenn man ihn richtig und vor allem regelmäßig pflegt, hat man lange Freude daran. Neben dem Saugen kann man spezielle Produkte, wie Teppichshampoos oder Schaum, nutzen. Damit lassen sich auch hartnäckige Flecken entfernen, die schnell bei kleinen Missgeschicken passieren. Vor allem sollte man auf eine gute Qualität achten. Ein hochwertiger Teppich ist langlebiger und robuster gegenüber Reinigungssystemen.

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Der Kauf und Einbau des richtigen Parketts

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Ein Holzfußboden gilt als besonders edel und gemütlich. Außerdem ist er sehr fußwarm und gilt bei richtiger pflege als sehr langlebig. Insbesondere Parkettfußboden erfreut sich daher immer mehr an Beliebtheit. Da die Entscheidung für einen Parkettboden in der Regel eine Entscheidung fürs Leben ist – nur Böden aus Naturstein und Fliesen übertreffen es an Lebensdauer – sollte man die Wahl besonders sorgfältig treffen und alle Gegebenheiten genauestens abwägen.

Echte Holzfußböden gibt es in verschiedenen Qualitäten und Ausführungen. Wer Wert auf niedrige Formaldehydabgabe und eine nahezu unbegrenzte Renovierfähigkeit legt, sollte sich für einen Massivholzboden entscheiden, das sogenannte Fertigparkett ist mehrschichtig und besteht nur in der Mittelplatte und der Nutzschicht aus massivem Holz. Parkett aus Furnier kann nicht aufgearbeitet werden.

Parkettriemen oder -stäbe sind massiv und bestehen meist aus Eiche, Rotbuche, Kiefer oder Esche, bei Mosaik- oder Tafelparkett handelt es sich entweder um Massivholz oder Furnier.

Beide Parkettarten können nicht selbst verlegt werden. Hier ist ein Fachmann zu beauftragen. Da das Holz unbehandelt ist, muss es nach dem Verlegen unbedingt behandelt werden. Dies können Sie selbst übernehmen. Sie haben die Wahl zwischen einem Parkettlack und Fußbodenhartöl. Der Lack wird mit einer Lammfellrolle dreifach aufgetragen, dazwischen folgt jeweils ein Schliff mit einem speziellen Schleifgerät, das im Fachhandel oder in Baumärkten ausgeliehen werden kann. Fußbodenhartöl ist ökologisch verträglicher. Es wird ebenfalls mit einer Lammfellrolle aufgetragen, der Zwischenschliff entfällt. Dafür sollte die Versiegelung in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Leichter ist die Behandlung von Fertigparkett. Dieses ist – wie bspw. Laminat – mit einem Feder-Nut-System ausgestattet und lässt sich entsprechend leicht verlegen. Da das Parkett bereits mit Lack oder Öl versiegelt ist, kann es direkt nach dem Verlegen betreten werden.

Alle Parkettarten sind für die Benutzung auf Fußbodenheizung geeignet, wobei die Hinweise der Hersteller des Parketts und der Fußbodenheizung zu beachten sind. Generell wird empfohlen, das Parkett auf Fußbodenheizung vollflächig zu verkleben, was in der Regel von einem Fachbetrieb auszuführen ist. Zu beachten ist aber, dass Holzfußböden nicht als optimale Wärmeleiter gelten. In Sachen Wärmeübertragung bleiben sie deutlich hinter Böden aus Fliesen oder Naturstein zurück.

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Schönes Parkett durch die richtige Pflege

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Zunächst einmal unterscheidet man zwischen geöltem, versiegeltem und lackiertem Parkettboden. Die verschiedenen Oberflächenbehandlungen schützen das Parkett in unterschiedlichem Maße gegen Abnutzung. Geöltes Parkett wird sehr hart, allerdings schließen sich dadurch nicht die Fugen zwischen den Panelen. Es ist also anfälliger für das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Bei geöltem Parkett sollte man den Oberflächenschutz ein Mal im Jahr erneuern. Versiegeltes Parkett benötigt mindestens zwei Mal im Jahr eine Auffrischung der Versiegelung, um einen ausreichenden Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Bei geöltem und versiegeltem Parkett führt man vorab eine Grundreinigung durch, sodass der Parkettboden von jeglichem Schmutz gereinigt wird. Anschließend wird die Oberflächenbehandlung auf der sauberen Oberfläche ausgeführt. Lackierter Boden muss vor einer Erneuerung der Lackierung vollständig abgeschliffen werden, die Häufigkeit richtet sich nach dem Abnutzungsgrad.

Parkettböden schützen

Schmutz und Sand verursachen Kratzer im Parkettboden und sollten daher zeitnah beseitigt werden. Schmutzfangmatten vor der Eingangstür, sowie Teppichläufer vermindern die Verbreitung von Schmutzpartikeln. Filzgleiter unter den Standflächen von Möbelstücken verringern die Reibung am Boden und somit die Entstehung von Kratzern. Stark beanspruchte Flächen schützt man am besten mit einer durchsichtigen Kunststoffmatte oder einem Teppich. Unter Pflanzkübeln kann sich Feuchtigkeit ansammeln, daher sollten diese erhöht auf Pflanzenrollern platziert werden. Im Winter besteht die Gefahr des Austrocknens des Parkettbodens. Schaffen Sie ein gesundes Raumklima, gegebenenfalls mithilfe eines Luftbefeuchters. Als ideal gelten 50 bis 65 % Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius.

Parkettböden reinigen und pflegen

Je nach Grad der Abnutzung und Verschmutzung genügt es, den Parkettboden regelmäßig trocken zu reinigen, also mit einem weichen Besen oder einem Staubsauger, dessen Aufsatz eine weich gleitende Bürste hat. Einmal monatlich wird nebelfeucht gewischt, wobei die Wahl eines geeigneten Reinigungsmittels großen Einfluss auf die Lebensdauer des Parketts hat. Die Reiniger dürfen das Holz nicht angreifen und sollten einen Schutzfilm hinterlassen. Bei regelmäßiger Erneuerung vermindert dieser Schutzfilm den Abrieb der Parkettoberfläche und verlängert damit die Lebensdauer. Daher sollten Sie die Häufigkeit der Feuchtreinigung anpassen an die tatsächliche Beanspruchung des Parkettbodens. Kleinere Kratzer können durch den Schutzfilm optisch ausgeglichen werden, während größere Kratzer mit gleichfarbigem Material aufgefüllt oder ausgeschliffen werden müssen.

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Besonderheiten beim Verlegen von Parkett

parkett verlegen

Fußböden aus Holz sind besonders edel und strahlen Gemütlichkeit aus. Außerdem sind sie bei richtiger Pflege sehr langlebig. Mit Ausnahme von Küchen und Feuchträumen sind sie für alle Räumlichkeiten geeignet. Vor allem Parkett wird bei Haus- und Wohnungsbesitzern immer beliebter. Im Folgenden soll erläutert werden, was beim Verlegen der verschiedenen Parkettarten zu beachten ist.

Parkettsorten

Zu unterscheiden ist zwischen Parkettriemen oder -stäben, Mosaik- oder Tafelparkett und Fertigparkett. Parkettriemen oder -stäbe bestehen aus Massivholz – meist Eiche, Rotbuche, Kiefer oder Esche – und werden in 45 bis 80 mm breiten Stäben geliefert. Mosaikparkett/Tafelparkett ist entweder massiv oder furniert und wird zu Platten verbunden geliefert. Bei Fertigparkett handelt es sich um ein mehrschichtiges Produkt, deren Mittelschicht aus Spanplatte oder Sperrholz besteht. Die Nutzschicht ist Massivholz.

Die Verlegung

Während Parkettriemen und -stäbe ausschließlich von einem Fachbetrieb verlegt werden sollten, kann beim Einbau von Mosaik- und Tafelparkett sowie Fertigparkett selbst Hand angelegt werden. Nur wenn man vorhat, die beiden Parkettsorten vollflächig zu verkleben, sollte man den Einbau von einem Fachmann vornehmen lassen. Das Verkleben des Parketts empfiehlt sich insbesondere beim Einsatz auf einer Fußbodenheizung.

Ansonsten kann Mosaik- und Tafelparkett sowie Fertigparkett ab einer Dicke von 21 mm genagelt oder verschraubt werden, wenn Deckenbalken oder Lagerhölzer als Untergrund vorliegen. Auf Verlegeplatten oder altem, ebenen Dielenboden sollte Mosaik-/Tafelparkett aber verklebt werden. Fertigparkett wird hingegen schwimmend verlegt, dadurch, dass es auf Trägerplatten aufgebracht ist, die Feder und Nut enthalten, lässt es sich – wie Laminat – einfach ineinanderfügen.

Versiegelung

Ein unbehandelter Parkettboden muss nach der Verlegung unbedingt versiegelt werden. Je nach persönlichem Geschmack bietet sich die Möglichkeit der Behandlung mit Parkettlack und Fußbodenhartöl. Der Lack wird mit einer Lammfellrolle dreifach aufgetragen, dazwischen folgt jeweils ein Schliff mit einem speziellen Schleifgerät, das im Fachhandel oder in Baumärkten ausgeliehen werden kann. Fußbodenhartöl ist ökologisch verträglicher. Es wird ebenfalls mit einer Lammfellrolle aufgetragen, der Zwischenschliff entfällt. Dafür sollte die Versiegelung in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Nach der Trocknung wird der Boden mit Wachs behandelt, um ihn strapazierfähiger zu machen. Das gleiche Wachs kann man zukünftig in geringer Dosis dem Wischwasser beigeben, was die Lebensdauer der Versieglung erhöht.

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Tapezieren leicht gemacht

tapezieren

Bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen, sollten Sie den Untergrund vorbereiten, den Sie tapezieren möchten.
Die Wand sollte trocken, frei von Rissen und sauber sein.
Entfernen Sie alte Farben, Nägel, Dübel usw. und verspachteln Sie vorhandene Löcher.

Die Tapetenmenge ermitteln

Da Tapetenrollen in Deutschland genormt sind, ist es einfach, die genaue Anzahl an Rollen zu ermitteln. Eine Rolle ist 10,05 Meter lang und misst 0,53 Meter in der Breite.
Bei einer Raumhöhe von 2,50 Meter ergibt eine Rolle ohne Muster daher 4 Bahnen, eine Rolle mit Muster 3 Bahnen.

Das Zuschneiden und Einkleistern

Rühren Sie zuerst den Kleister an, denn dieser muss nach dem Anrühren noch 3-5 Minuten stehen gelassen werden.
Zum Anrühren füllen Sie kaltes Wasser in einen Eimer und geben während des Rührens den Kleister hinzu, ansonsten bilden sich schnell Klumpen. Achten Sie bei der Kleistermenge auf die Hersteller angaben.
Falls Sie besonders schwere Tapeten benutzen oder feuchte Wände tapezieren möchten, sollten Sie Kleisterzusatz, wie zum Beispiel ‘Ovalit-T’, dem Gemisch hinzufügen.

Schneiden Sie 2 bis 3 Rollen der Tapete im Voraus mit der passenden Raumhöhe zurecht. Geben Sie dabei rund 10 Zentimeter hinzu, um zu kurze Bahnen zu vermeiden.
Nutzen Sie die erste Bahn als Muster für spätere Zuschnitte.

Kleistern Sie die Tapete von der Mitte aus ein, achten Sie dabei besonders auf die Kantenbereiche. Streichen Sie immer nach außen hin.
Klappen Sie nach dem Einkleistern die Bahnen an beiden Seiten, zu je einem Viertel, zusammen und lassen Sie sie 10 bis 15 Minuten einweichen. Hierbei auf die Herstellerangaben achten.

Kleben

Kleben Sie die Tapetenbahnen immer von den Fenstern weg, um eventuelle Überlappungen weniger sichtbar zu machen. Klappen Sie die erste Seite der Bahn auf, setzen sie an und streichen Sie von der Mitte her mit einer Tapezierbürste an. Lassen Sie an der Decke einen kleinen Überstand stehen.
Ziehen Sie nach und nach den Rest der Tapete auf und drücken Sie die Tapete gut an.

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Vorbereitungen zum Streichen

Die Renovierung der Wände bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung, nur so gelingt der Anstrich problemlos und man wird dauerhaft seine Freude daran haben.

Analyse der Wandoberfläche

Jede Wand weist eine andere Struktur und Oberfläche auf. Vor dem Anstrich gilt es daher, diese genau zu überprüfen. Einfaches Abklopfen der Wand mit dem Fingerknöchel offenbart losen Putz bzw. Hohlräume, die es zu öffnen und zu verfüllen gilt. Durch Kratzen mit dem Fingernagel lässt sich die Konsistenz des Putzes bzw. Altanstriches überprüfen. Löst sich dieser leicht ab, muss er entfernt werden. Oberflächliche Verschmutzungen können mit einem feuchten Lappen beseitigt werden, für Fettrückstände empfiehlt sich warmes Wasser und Seifenlauge.

Wandfläche ausgleichen

Risse und kleinere Löcher werden ausgekratzt, ausgebürstet und ausgewaschen. Anschließend werden kleinere Löcher mit Spachtelmasse neu verfüllt, größere Putzschäden sollten mit Wandfüllmasse ausgeglichen werden.

Schutzmaßnahmen

Vor Beginn der Grundierungs- und Streicharbeiten sollten die Fußbodenleisten, Lichtschalter und Steckdosen entfernt oder mit Maler-Krepp sauber abgeklebt werden. Dies erspart das nachträgliche, lästige Entfernen von Farbresten. Das Krepp haftet gut und lässt sich im Anschluss an die Malerarbeiten sauber entfernen. Der Fußboden sollte mit Folie abgedeckt werden. Diese wird mit Krepp an den Rändern befestigt. Auch empfiehlt es sich, Tür- und Fensterrahmen abzukleben und eventuell im Raum verbleibende Möbel abzudecken.

Grundierung

Insbesondere bei nicht tragfähigen Untergründen sollte eine Behandlung mit Tiefgrund erfolgen. Vor allem bei stark saugenden Untergründen ist diese Arbeit sehr empfehlenswert. Dadurch wird der Untergrund gefestigt, und er erlangt eine gleichmäßige Saugfähigkeit. Viele Heimwerker verzichten aus Zeit- und Kostengründen auf die Grundierung. Dies rächt sich spätestens beim ersten Anstrich. Sandiger Putz löst sich von der Wand, ein gleichmäßiger Anstrich wird somit unmöglich. Bei stark saugenden Untergründen ziehen die ersten Farbanstriche meist sofort in die Wand ein, sodass schnell mehrere Anstriche notwendig werden. Dies schlägt mit Kosten zu Buche, die deutlich über dem der Tiefgrundbehandlung liegen. Wichtig ist, dass der Tiefgrund vollständig in den Untergrund eingezogen ist, empfohlen wird eine maximale Verdünnung von 1:1 mit Wasser. Nach der Trocknung der Grundierung lässt sich der Anstrich schnell und gleichmäßig auftragen.